19 Mal Platin für Elskes TB und TB Hamm

CSC-Platin für 19 Elskes Transportbetonwerke und TB Hamm

Gemeinsam zur höchsten Auszeichnung

Alle Elskes-Transportbetonwerke und TB Hamm mit CSC-Platin zertifiziert

Mit der Platin-Zertifizierung aller 19 Transportbetonwerke haben Elskes Transportbeton und TB Hamm einen außergewöhnlichen Meilenstein erreicht. Doch hinter diesem Erfolg steckt weit mehr als ein Audit – nämlich die enge Zusammenarbeit vieler Gesellschaften im Hülskens Firmenverband. Darüber sprechen wir mit Ralf Linden, Geschäftsführer der Heinr. Elskes GmbH & Co. KG, und John-Henry Korff, Geschäftsführer der Elskes Transportbeton GmbH & Co. KG.

Herr Linden, was bedeutet die Platin-Zertifizierung für Elskes und TB Hamm?

Ralf Linden: Sie ist ein großartiger gemeinsamer Erfolg. Alle 19 Transportbetonwerke von Elskes Transportbeton und der TB Hamm wurden mit der höchsten CSC-Auszeichnung – Platin – zertifiziert. Darauf sind wir sehr stolz. Besonders freut uns, dass wir nach aktuellem Stand der offiziellen CSC-Datenbank damit das Transportbetonunternehmen mit den meisten Platin-zertifizierten Transportbetonwerken weltweit sind. Die Datenbank wird derzeit noch aktualisiert, aber schon jetzt zeigt dieses Ergebnis, welchen Stellenwert Nachhaltigkeit und Qualität bei uns haben. Zusätzlich haben 19 TB Werke auch das CO2 Platin-Modul und insgesamt acht TB Werke zusätzlich das R-Modul Platin erreicht.

Vor drei Jahren wurden alle Werke bereits mit Gold ausgezeichnet. Was war diesmal entscheidend für den nächsten Schritt?

Ralf Linden: Eine Platin-Zertifizierung erreicht man nicht, indem man einfach den bisherigen Standard hält. Die Anforderungen steigen kontinuierlich. Deshalb mussten wir unsere Prozesse erneut weiterentwickeln und in vielen Bereichen noch besser werden. Gleichzeitig reicht die Leistung der eigenen Werke allein nicht aus: Platin ist nur möglich, wenn auch sämtliche Vorlieferanten mindestens Gold-zertifiziert sind. Genau deshalb ist dieses Ergebnis eine echte Gemeinschaftsleistung.

Herr Korff, welche Rolle spielte dabei die Zusammenarbeit innerhalb des Firmenverbands?

John-Henry Korff: Eine ganz entscheidende. Unsere Kies- und Sandwerke sowie die Steinbruchbetriebe Ebel haben in den vergangenen Monaten ebenfalls hervorragende Ergebnisse erzielt und die erforderlichen Gold-Zertifizierungen erreicht. Erst dadurch konnte das Gesamtergebnis überhaupt möglich werden. Das zeigt sehr eindrucksvoll, wie eng unsere Gesellschaften zusammenarbeiten und wie sehr wir voneinander profitieren.

Welche Menschen stehen hinter diesem Erfolg?

John-Henry Korff: Sehr viele Kolleginnen und Kollegen haben über einen langen Zeitraum mit großem Engagement daran gearbeitet. Ein besonderer Dank gilt Volker Lohbeck als Prüfstellenleiter der Melius Baustofftechnik GmbH. Er begleitet die CSC-Audits seit vielen Jahren mit außergewöhnlicher Fachkompetenz und großem Einsatz. Ebenso bedanken wir uns bei allen Mitarbeitenden in den Werken, den Verwaltungen sowie unseren Vorlieferanten. Jeder einzelne Beitrag war wichtig.

Herr Linden, viele verbinden CSC vor allem mit Nachhaltigkeit. Was steckt tatsächlich hinter der Zertifizierung?

Ralf Linden: Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil, aber längst nicht der einzige. Bewertet werden unter anderem verantwortungsvolle Rohstoffbeschaffung, Umwelt- und Klimaschutz, Arbeitssicherheit, Qualitätsmanagement, Compliance sowie zahlreiche organisatorische und betriebliche Prozesse. Es handelt sich also um eine ganzheitliche Bewertung unseres Unternehmens. Deshalb ist der Aufwand entsprechend hoch – aber genau das macht die Auszeichnung auch so wertvoll.

Gibt es weitere Faktoren für diesem Erfolg?

Ralf Linden: Ich denke ja. Solche Ergebnisse entstehen nicht allein. Sie entstehen durch Vertrauen, Verlässlichkeit und eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Genau das zeichnet unseren Firmenverband aus. Dass unsere Gesellschaften sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam an einem Ziel arbeiten, macht uns stark – intern genauso wie am Markt.

Was bedeutet die Auszeichnung für die Zukunft?

Ralf Linden: Sie bestätigt unseren Weg, ist aber keineswegs das Ziel. CSC lebt vom kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Wer Platin behalten möchte, muss sich immer weiterentwickeln. Genau diesen Anspruch haben wir – gemeinsam.

CSC – kurz erklärt

Das Concrete Sustainability Council (CSC) ist ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltiges Wirtschaften in der Zement-, Gesteins- und Betonindustrie. Bewertet werden ökologische, wirtschaftliche und soziale Kriterien – von der verantwortungsvollen Rohstoffgewinnung über Umwelt- und Arbeitsschutz bis hin zu Qualitätsmanagement und Compliance.

Die Zertifizierung erfolgt in den Stufen Bronze, Silber, Gold und Platin. Die höchste Auszeichnung setzt voraus, dass auch sämtliche Vorlieferanten mindestens mit Gold zertifiziert sind und die Unternehmen ihre Leistungen bei jeder Rezertifizierung kontinuierlich weiter verbessern.

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